Heißluftpistole / Heißluftgebläse / Heißluftfön Test & Ratgeber

Die Benutzung eines Heißluftgebläses

Das Heißluftgebläse, auch als Heißluftfön oder Heißluftpistole bekannt, zählt zu den Elektrowerkzeugen. Es dient dazu, bestimmte Arbeitsbereiche zu erwärmen, welche beispielsweise verformt werden müssen. Je nach Modell erreicht das Heißluftgebläse eine Temperatur von bis zu 600 ° C. Das elektronische Werkzeug findet seine Anwendung im professionellen wie Hobbybereich.

Was ist ein Heißluftfön?

Heißluftpistole Heißluftfön Heißluftgebläse TestDas Heißluftgebläse, häufig aufgrund seines Designs Heißluftfön bzw. Heißluftpistole genannt, gehört der Gruppe der Elektrowerkzeuge an. Das handliche Werkzeug sorgt dafür, dass gezielt einzelne Arbeitsbereiche erwärmt bzw. abgekühlt werden können. An der Spitze des Werkzeugs sitzt ein Austrittsrohr, durch welches die Heißluft abgegeben wird. Das Gebläse hingegen saugt Umgebungsluft an. Anschließend wird diese Umgebungsluft mit dem integrierten Heizelement erhitzt und ausgegeben. Das Design des Heißluftgebläses erinnert stark an einen Fön, erzielt hierbei deutlich höherer Temperaturen als herkömmliche Haartrockner. Durchschnittlich ist eine Temperatur zwischen 50 und 600 °C möglich, wodurch sich auch dickere Materialien mit dem Gebläse bearbeiten lassen. Manche Modelle besitzen zudem die Möglichkeit, dass die Luftdurchflussmenge eingestellt werden kann. Ebenfalls sind verschieden geformte Austrittsdüsen erhältlich, welche aufgesteckt werden, um den Heißluftstrom anders zu lenken.

Wie funktioniert eine Heißluftpistole?

Eine Heißluftpistole funktioniert ähnlich wie ein Fön. Die kalte Umgebungsluft wird in heiße Luft umgewandelt, welche durch den Aufsatz gezielt auf eine Unterfläche stößt. Je höher die erzeugte Temperatur ausfällt, desto besser muss die Abschirmung sein. Um den Heißluftföhn zu verwenden, muss er lediglich an das Stromnetzwerk angeschlossen werden. Das Werkzeug wird anschließend mittels Schalter aktiviert, wobei die Erwärmung der Umweltluft einige Sekunden dauert. Im Gegensatz zum Bunsenbrenner und einer Lötlampe lässt sich die Temperatur einfach anpassen und regulieren, wodurch auch niedrige Temperaturen möglich sind. Ebenfalls zeugt der Heißluftfön von einer einfachen Bedienung.

Vor- und Nachteile eines Heißluftföns

Im Gegensatz zur Lötlampe, zum Bunsenbrenner oder zu einem herkömmlichen Fön besitzt der Heißluftfön zahlreiche Vor- und Nachteile. Zunächst lässt er sich wesentlich leichter als andere vergleichbare Werkzeuge bedienen. Ebenso kann die Temperatur wesentlich leichter geregelt werden, sodass auch empfindliche Flächen mit der Heißluftpistole behandelt werden können. Selbst brennbare Materialien lassen sich mit einer Heißluftpistole bestrahlen, da hier ein geringeres Gefahrenpotenzial auftritt.

Aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und gleichzeitig hohen Temperatur wird das Heißluftgebläse vor allem bei der Verformung von Kunststoffen wie etwa bei der Aufschrumpfung von Schrumpfschläuchen, beim Verschweißen von Kunststoffen, beim Aufbringen und Entfernen von Klebefolien wie etwa Kunststofffolien, bei der Entfernung von Lack- und Farbschickten von Holz und anderen Materialien sowie beim Trocknen und Beschleunigen bzw. Ermöglichen von chemischen Aushärtevorgängen wie Lacktrocknen verwendet.

Im Heim- und Hobbybereich gilt die Heißluftpistole als gern verwendetes Werkzeug. Hier dient sie zunächst der Heißluftsterilisation, welche unter anderem Schimmelpilz-Myzelen abtötet und kleinere Gegenstände oder Werkzeuge sterilisiert. Ebenfalls wird sie beim Enteisen, Anzünden, Entdeckeln von reifen Honigwaben, Löten bzw. Entlöten elektrischer Bauteile und dem schnellen, raucharmen Anheizen von Grillkohle benutzt.

Je einfacher der Heißluftfön aufgebaut ist, desto schwieriger ist zugleich die Handhabung der Temperatur. Einfache Heißluftgebläse verfügen meist nur über eine sehr grobe Durchfluss- und Temperatureinstellung. Eine genaue Festlegung der benötigten Temperatur ist dadurch mit billigen, einfachen Geräten äußerst schwer. Gleichzeitig steigt die Gefahr, dass die erzeugte Wärme zu hoch ausfällt und das Untergrundmaterial Schäden davonträgt.

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