Räucherofen Test – Welchen isolierten Räucherschrank kaufen?

Das Räuchern wird immer beliebter. Nicht nur auf Märkten lassen sich Fisch- und Wurstwaren-Verkäufer mit ihren Räucheröfen sehen, auch im privaten Bereich wird mehr selbst Hand angelegt. Im Grunde begibt man sich damit zum Ursprung zurück, denn nicht anders als vor hunderten von Jahren, wird heute wieder der Lust am heißen Dampf gefrönt. Räuchern macht Lebensmittel nicht nur sehr lange haltbar, sondern auch Schmackhaft, denn ihnen wir je nach Holzart ein einmaliges Aroma verliehen. Doch was macht einen guten Räucherofen aus, was kann alles in ihm zubereitet werden und was muss bei der Handhabung beachtet werden?

Der Räucherschrank und seine grundlegende Funktion

Räucherofen Test - Räucherschrank isoliert aus Edelstahl kaufenEin Räucherschrank ist ein aus Edelstahl bestehender Ofen, der viele verschiedene Formen annehmen kann. In den meisten Fällen können Sie einen Räucherschrank an seiner Kasten- oder tonnenförmigen Gestalt erkennen. Einfache Modelle verfügen dabei über zwei Fächer. Eines dient zur Aufnahme des Brenngutes oder im Allgemeinen zum Anfeuern, während das andere die Lebensmittel aufnimmt. Hier können dann auf Einschüben oder den obligatorischen Haken, die Räucherwaren eingebracht werden.

Zum Anheizen kann dabei nicht mehr nur Holz dienen, auch Gas oder Strom werden inzwischen in Verbindung mit Räuchermehl genutzt. In einigen Fällen können Sie auch normale Grillkohle verwenden. Dabei ist das Grundprinzip bei allen Arten das Gleiche.

Nach dem Anheizen wird je nachdem ob Sie kalt oder warm räuchern wollen, gewartet, bis im Räucherschrank die richtige Temperatur erreicht wurde. Diese kann anhand eines Thermometers an der Außenseite abgelesen werden. In manchen Fällen ist es sinnvoll, den Räucherofen schon im Vorfeld mit dem Brenngut zu befüllen. Bei Räuchermehlen sollte dies erst nach dem Anheizen und dem Erreichen der korrekten Temperatur geschehen, da dieses Material sehr schnell verdampft.

In den Grundsätzen ist dies das Geheimnis des Räucherns. Lediglich die von Ihnen verwendeten Holzarten entscheiden darüber, welchen Geschmack am Ende das Fleisch oder der Fisch entwickelt. Beliebte Holzarten sind dabei Buche, Ahorn, Obsthölzer, Weide oder auch Pappelholz. Wen Sie bereits Erfahrungen gesammelt haben, dann können Sie die Hölzer auch nach bedarf mischen.

Die Möglichkeiten eines Räucherofens

Im Grunde können Sie fast jedes Lebensmittel Räuchern. Traditionell handelt es sich hierbei meist um Fisch oder Fleisch, in all den verschiedenen Varianten. So ist geräucherte Wurst eine beliebte Speise, aber auch Fisch steht fangfrisch geräuchert, immer noch ganz oben auf der Liste. Aber Sie können ruhig etwas experimentierfreudiger sein. Auch das Räuchern von Käse oder sogar Gemüse stellt kein Problem dar. Käse wird durch diesen Prozess eine wunderbare Note verliehen, während Gemüse nicht nur gegart wird, sondern auch einen vortrefflichen rauchigen Geschmack erhält.

Warm- oder Kalt-Räuchern – Das müssen Sie wissen!

GeräuchertesEs gibt zwei wesentliche Arten, die Sie beim Räuchern verwenden können. Einmal das Kalt- und einmal das Warm-Räuchern. Daneben gibt es noch das Heißräuchern, dies bedeutet aber nur eine Steigerung der Hitze sowie eine Verringerung der Garzeit.

Beim Kalträuchern werden im Räucherschrank nur Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad erreicht. Hierdurch verlängert sich der Prozess erheblich, denn das Kalträuchern kann über Stunden und in einigen Fällen sogar tagelang dauern. Dies hängt auch immer von der Masse an Räuchergut ab, welches Sie in den Räucherofen geben.

Beim Warmräuchern erreichen die Temperaturen Werte zwischen 25 und 50 Grad. Der Prozess verläuft hier deutlich schneller, denn durch die höhere Temperatur öffnen sich die Poren besser und das Räuchergut kann schneller durchziehen und den gewünschten Geschmack erhalten. Dennoch müssen Sie auch hier mit Stunden rechnen.

Dabei ist es in der Regel so, dass ein guter Räucherofen beide Methoden beherrscht. Wichtig ist für diesen Einsatz ist lediglich, dass das von Ihnen gewählte Modell über eine vollständig abgetrennte Glutkammer verfügt. Nur wenn die Glut keinen direkten Kontakt mit dem Feuer hat, kann beim Kalträuchern die Temperatur über eine lange Zeit gehalten werden. Auch beim Warmräuchern ist dies notwendig, wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass beim Heißräuchern, wobei bis zu 120 Grad entstehen können, solche Trennungen nicht erforderlich sind. Für den Heimgebrauch können Sie in jedem Fall einen Ofen verwenden. Für den professionellen Betrieb, sollte jeweils ein Räucherofen für das Warm- und das Kalt-Räuchern angeschafft werden.

Hier finden Sie weitere Infos zum Kalträuchern, Warmräuchern und Heißräuchern.

Warum sollte ein guter Räucherofen isoliert und aus Edelstahl sein?

Ein guter Räucherofen muss vollständig isoliert sein, denn der Rauch darf nicht außen entweichen. Zudem muss dieser die Temperatur im Inneren beibehalten, was ebenfalls bedingt, dass keine kalte Luft eindringen kann. Dies ist auch ein Grund, warum ein Räucherschrank aus Edelstahl gefertigt wird. Das Material hält besonders gut die Wärme und, sodass nicht andauernd nachgeheizt werden muss. Allerdings hat der Einsatz dieses Materials auch noch einen anderen Grund, denn Edelstahl nimmt kleiner Gerüche und Geschmäcker an und gibt wiederum auch keine an seine Umgebung ab. Hierdurch ist garantiert, dass nur das reine Räucheraroma in Ihr Räuchergut übergeht und keine Fremdstoffe mittransportiert werden.

Reinigung und Pflege

Am besten wird ein Räucherofen sofort nach dem Betrieb gesäubert. Hier sind die Fettspritzer und eventuelle andere Ablagerungen noch frisch und lassen sich sehr leicht von der Oberfläche entfernen. Durch den verwendeten Edelstahl kann ohnehin nicht viel anhaften, was den ganzen Vorgang für Sie noch vereinfacht. Dabei sollte auf starke chemische Reiniger verzichtet werden. In den meisten Fällen genügt es, wenn Sie normales Spülmittel und warmes Wasser benutzen.

Auf lange Sicht sollten die Öfen immer wieder auf ihre Dichtigkeit geprüft werden. Irgendwann kann die Isolationswirkung durch normalen Materialverschleiß nachlassen, sodass hier entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Zudem sollte an der Außenseite durch entsprechende Pflege, die Bildung von Rost verhindert werden.

Welche Alternativen gibt es?

Neben dem klassischen Räucherofen bzw. Räucherschrank gibt es auch noch die Räuchertonne, welche man ebenfalls selber bauen kann, wenn man etwas handwerkliches Geschick mitbringt, und den Tischräucherofen, welcher sich vor allem aufgrund der Handlichkeit und seiner platzsparenden Eigenschaften sehr gut eignet um in geselliger Runde zu Räuchern.

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