Regenwassertank – Wassertank für den Garten

Regenwassertank

Weshalb ist ein Regenwassertank eine gute Idee?

Wasser ist in Deutschland nach wie vor ein preisgünstiges Produkt, aber ebenso das wohl wertvollste Lebensmittel, das der Mensch täglich benötigt und das immer knapper wird. Durch die zunehmende Oberflächenverdichtung sickert beispielsweise Regenwasser nicht mehr in den Boden ein und vermischt sich mit dem Grundwasser, sondern wird über die Kanalisation unnötigerweise in die Kläranlagen geleitet. Dabei kann Regenwasser ganz einfach direkt am Haus gesammelt und für vielfältige Zwecke verwendet werden, hier ist etwa das Bewässern des Gartens nur eine Möglichkeit. Mit einem eigenen Haus-Wasserwerk, einer Pumpe, einem gesonderten Wasserkreislauf und einem Regenwassertank kann das Regenwasser verwendet werden, um wertvolles Frischwasser einzusparen, etwa in der Toilette oder auch zum Wäsche waschen. Ein wichtiger Bestandteil des eigenen Wasserwerkes ist der Regenwassertank.

Welche Arten Regenwassertanks gibt es?

Grundsätzlich wird der Regenwassertank in oberirdische und unterirdische Behälter eingeteilt, wobei ein Tank im Keller immer noch zu den oberirdischen Bauformen zählt. Vielmehr ist es der im Erdreich eingegrabene Regenwassertank, die Zisterne, der als unterirdisch bezeichnet wird. In vielen südlichen Ländern ist die Zisterne ein übliches Mittel, um Wasser zu sammeln, da dort die Wasserversorgung durch die Kommunen oft nur sporadisch erfolgt. In Deutschland wird der Regenwassertank in einer Vielzahl unterschiedlicher Formen angeboten, vom großvolumigen Erdtank mit mehreren Tausend Liter Fassungsvermögen bis hin zum 200 bis 400 Liter fassenden Tank in einem dem Garten angepassten Design. So etwa in Form einer Steinmauer oder einem mit Holz verkleideten Regenfass. Auch der IBC, der Intermedia Bulk Container ist eine üblicherweise industriell genutzte Form eines Regenwassertanks, der sich aufgrund des Palettenuntersatzes leicht transportieren lässt. Hier sind insbesondere Wassertanks mit 1000 Litern Fassungsvermögen sehr gefragt.

Wie funktioniert ein Regenwassertank?

Die Funktionalität des Regenwassertanks ist abhängig von der dazugehörigen Ausstattung. In der einfachsten Form erhält der Regenwassertank eine Zuleitung an die Fallrohre der Dachrinnen und das im Tank gesammelte Wasser wird entweder über einen Wasserhahn oder durch Schöpfen von oben entnommen. Wesentlich aufwendiger, aber auch vielseitiger ist der Anschluss des Regenwassertanks an eine Pumpe, mit deren Hilfe das Regenwasser über eine Leitung an verschiedene Entnahmestellen geführt werden kann.

Wann und für wen lohnt sich ein Regenwassertank?

Für Haus-Eigentümer ist ein Regenwassertank eigentlich immer eine lohnende Sache, egal ob damit nur der Garten versorgt wird oder der Tank dazu dient, den Frischwasserverbrauch im Haushalt zu reduzieren. Je nach Einsatzgebiet sind hierbei zwar die Investitionen unterschiedlich hoch, werden aber durch entsprechende Einsparungen im Wasserverbrauch wieder amortisiert.

Wie viel Fassungsvermögen sollte ein Regenwassertank haben?

Die Größe des Regenwassertanks sollte abhängig vom möglichen Verbrauch gewählt werden. Dabei sind die einzelnen Entnahmestellen ausschlaggebend. Zur Bewässerung des Gartens genügt meist ein 200 L Fass, zur Entlastung des Frischwasserverbrauchs eines ganzen Hauses mit gesondertem Regenwasserkreislauf kann je nach Anzahl der Bewohner eine 2000 L oder auch 5000 L Regenwasserzisterne notwendig sein. Wenn Ihnen das reine Fassungsvermögen des Tanks nicht das wichtigste ist und Sie auch auf das Aussehen Wert legen, so sollten Sie auch einen Wandtank in Betracht ziehen.

Wie reinigt man einen Regenwassertank?

Die Reinigung des Tanks ist abhängig von dessen Größe. Bei oberirdischen Tanks aus Kunststoff erfolgt die Reinigung durch mehrere Spülvorgänge unter Zusatz eines Kalklösers. Unterirdische Regenwassertanks entsprechender Größe verfügen über ein sogenanntes „Mannloch“, einen Zugang zur mechanischen Reinigung und Inspektion.

Was kann man gegen Algen im Regenwassertank tun?

Die einfachste Form, um Algen im Regenwasser zu begegnen, sind Chlortabletten, die in regelmäßigen Abständen zugegeben werden. Da Regenwasser kein Trinkwasser ist, kann es hierbei auch zu keiner Überdosierung kommen. Chlortabletten wirken zudem sehr lang anhaltend, sodass eine sparsame Dosierung möglich ist.

Tipps beim Kauf und Empfehlungen

Neben dem möglichen Verbrauch und damit der Größe ist auch zu beachten, ob die Vorstellung über die Aufstellung des Regenwassertanks realistisch ist. Nicht immer kann ein Tank eingegraben werden, dann muss eine oberirdische Variante gewählt werden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl Tanks mit unterschiedlichstem Aussehen und variablem Fassungsvermögen. Machen Sie sich vorher bewusst wie groß der Wassertank wirklich sein muss und kaufen Sie im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer, wenn es der Platz zulässt.

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